Massenspektrometrie mit dem Induktiv gekoppelten Plasma
(ICP-MS)

Die ICP-MS kann für die Bestimmung von Metallen und Halbmetallen im Spuren- und Ultraspurenbereich in wässrigen Lösungen oder nach Kopplung mit einem Laser-Ablationssystem auch für die direkte Feststoffanalytik eingesetzt werden.

Ausstattung

Probenvorbereitung

Ausstattung

Quadrupol-ICP-MS-Spektrometer XSeries II (Fa. Thermo Scientific, Bremen, Deutschland) mit Kollisionszelle.

Für die Zuführung flüssiger Proben steht ein Autosampler ASX 510 (Fa. Teledyne CETAC, Omaha, USA) zur Verfügung.

Für die direkte Analyse von Feststoffen kann ein 213 nm Nd:YAG Laserablationssystem LSX-213G2+ (Fa. Teledyne CETAC, Omaha, USA) angekoppelt werden. Als Probenkammern stehen für den Laser Zellen mit Abmessungen von 52 mm Durchmesser (Höhe 50 mm) und 102 mm Durchmesser (Höhe 50 mm) zur Verfügung.

Probenvorbereitung

Flüssige Proben (benötigtes Volumen mind. 5 mL; geringere Probenvolumina sind nur in Einzelfällen nach vorheriger Absprache möglich) müssen partikelfrei sein (Filtration < 0,45μm oder geeignete Zentrifugation). Wasserproben müssen nach der Filtration angesäuert übergeben werden (in der Regel mit HNO3 auf pH<2). Mit den Wasserproben ist die elektrische Leitfähigkeit der Proben vor dem Ansäuern zu übergeben. Stammen die flüssigen Proben aus Extraktionen oder dem Aufschluss von festen Proben, so sind Einwaagen der Feststoffe, sowie eingesetzte Arten, Konzentrationen und Volumina der verwendeten Extraktionslösungen anzugeben.

Die Probenpräparation fester Proben für die ortsaufgelöste Analyse mittels LA-ICP-MS ist im Vorfeld mit dem Ansprechpartner für technische Fragen abzusprechen.

Kontakt

Bei Flüssigmessungen
und Feststoffproben:

Dirk Merten (Laborleitung)

Telefon: 03641 / 948616
E-Mail: dirk.merten@uni-jena.de

Bei Feststoffproben:

Neele van Laaten

Telefon: 03641 / 948669
E-Mail: neele.van-laaten@uni-jena.de