Märten, Arno

Dr. rer. nat.

Telefon: 03641 / 948618

E-Mail: arno.maerten@uni-jena.de

 

 

Geburtsdatum: 10.12.1988

Geburtsort: Halle (Saale)

Universitäre Ausbildung

Juli 2017

PhD (Dr. rer. nat.)

Titel der Dissertation: "The influence of birch vegetation on the metal availability in mining affected substrate and mycorrhiza-supported tree metal tolerance: An attempt of a holistic view on the system substrate-fungi-tree"

April 2013 – Juni 2017

Doktorand an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU)
am Institut für Geowissenschaften,
Lehrstuhl für Angewandte Geologie
(Betreuer: Prof. Georg Büchel, Prof Erika Kothe, Dr. Dirk Merten)

Projekttitel: "How do microbes influence the bioavailability of metals? A bioremediation study"

Oktober 2010 – November 2012 Master-Abschluss (M.Sc.)
in Bio-Geo-Wissenschaften an der FSU Jena
Oktober 2007 – Juli 2010 Bachelor-Abschluss (B.Sc.)
in Bio-Geo-Wissenschaften an der FSU Jena

Aufgaben am Lehrstuhl

  • Spezialist für Laserablation
  • Praktische Lehre bei Laborpraktika bezüglich Laserablations-ICP-MS
  • Mitarbeit an den BMBF-geförderten Projekten USER und TRANSLARA

Tätigkeitsfeld und wissenschaftliche Interessen

Ich arbeite mit der Analysetechnik der Laserablation gekoppelt als Probenzuführungssystem für die ICP-MS um Elementverteilungsmuster in festen Proben zu untersuchen und darzustellen. Aufgrund des geringen Aufwands bei der Probenvorbereitung, der Möglichkeit der schnellen ortsaufgelösten Multielementanalyse und der niedrigen Nachweisgrenzen für viele Elemente ist die LA-ICP-MS ein ideales Werkzeug um (Spuren-)elemente in geologischen und biologischen Proben sowie technischen Materialien zweidimensional zu erfassen. Da Umweltkontaminaten, welche z.B. beim Abbau von Erzen für die Metallgewinnung oder durch den Kernbrennstoffkreislauf entstehen, Böden, Wasser  und Organismen stark beeinflussen können, ist es notwendig das Risikopotenzial dieser gefährlichen Stoffe abzuschätzen. Hierbei kann die LA-ICP-MS Technik als schnelle und nachweisstarke Methode für das Mapping von Kontaminanten wie toxische Metalle in Feststoffproben eingesetzt werden, um die Verlagerung und die (Bio-)verfügbarkeit dieser Schadstoffe in den verschiedenen Umweltkompartiment abschätzen zu können.