Merten, Dirk

Dr.

Leitung des Hydrogeochemischen Labors

Addresse: Burgweg 11, 07749 Jena, Raum H118

Telefon: 03641 / 948616

E-Mail: dirk.merten@uni-jena.de

Lebenslauf

Dr. Dirk Merten, geb. am 29. Januar 1969 in Lünen 

Chemiestudium

10/89 – 11/94 

Chemiestudium an der Universität Dortmund 

10/94 – 11/94 

Diplom-Hauptprüfung

01/95 – 08/95 

Diplomarbeit:
"Modellierung und experimentelle Überprüfung des Verdampfungsverhaltens refraktärer Partikel
am Beispiel der ICP-OES mit pneumatischer Zerstäubung von Suspensionen."

08/95 Abschluss: Dipl.-Chem.
Dissertation
09/95 – 12/98  Dissertation in der Gruppe Analytische Chemie:
"Entwicklung von Direkt- und Verbundverfahren zur Analyse keramischer Pulver auf der Basis von ZrO2
unter Einsatz der schnellen sequentiellen Atomemissionsspektrometrie mit dem Induktiv gekoppelten Plasma."
12/98  Abschluss: Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.)
Auslandsaufenthalt 
07/97 – 08/97  Aufenthalt in Frankreich im Rahmen des LEONARDO Projektes der Europäischen Union (durchgeführt beim Hersteller analytischer Instrumente ISA Jobin Yvon)
Aktuell
seit 07/99 Verantwortliche Betreuung der ICP-MS am Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller Universität in Jena
seit 11/03  Leitung des Hydrogeochemischen Labores am Institut für Geowissenschaften

Lehre

Bio-Geo-Kolloquium (WS und SS), auf Englisch

Die Lehrveranstaltung besteht aus einem wöchentlichen Kolloquium. Referenten berichten über die Interaktionen im System Atmosphäre, Pflanze, Boden und Grundwasser. Im Mittelpunkt stehen die zeitlich und räumlich extrem unterschiedlichen mikrobiologischen, molekulargenetischen, geologischen, hydrogeochemischen, mineralogischen, bodenkundlichen und geoökologischen Mechanismen, die zur Ausbreitung und Wirkung von Stoffen in der Umwelt führen.

Das aktuelle Programm findet sich hier

Termin: in der Vorlesungszeit Dienstags 17.15 – 19.00 Uhr, HS, Wöllnitzer Str. 7

Methoden der Hydrogeochemie (WS)

Kenntnisse zur Probenahme von Grund- und Oberflächenwasser und deren Konservierung für die Analyse auf organische und anorganische Wasserinhaltsstoffe werden vermittelt. Es wird eine Einführung in verschiedene Analyseverfahren von gelösten und kolloidalen Wasserinhaltsstoffen sowie zur Extraktion aus Böden gegeben. Praktische Anwendungen erfolgen zur Prüfung der Plausibilität und zur Bewertung und Darstellung von Analysenergebnissen. 

(Für aktuelle Termine bitte im Vorlesungsverzeichnis unter Veranstaltungs-Nr.: 45686 suchen)

Isotopenmethoden der Hydrogeologie (WS)

Ein Überblick über die Anwendung von stabilen und radioaktiven Isotopen für hydrogeologische Fragestellungen wird gegeben. Die Grundlagen der Messmethodik von Isotopen werden vorgestellt und die Daten verschiedener Isotopenmethoden aus der Literatur werden in praktischen Übungen angewendet. Aktuelle Messmethodiken zur Bestimmung von stabilen Isotopen werden praktisch angewendet und die erhaltenen Daten ausgewertet.

(Für aktuelle Termine bitte im Vorlesungsverzeichnis unter Veranstaltungs-Nr.: 45717 und 45718 suchen)

Bio-Geo-Interaktionen 1 (Teil 2) (SS)

Literatur- und Datenbankrecherchen zu ausgewählten Themen der Geo- und Biowissenschaften und die Darstellung des erworbenen Wissens fördern die Fähigkeit zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten.

(Für aktuelle Termine bitte im Vorlesungsverzeichnis unter Veranstaltungs-Nr.: 22750 suchen)

Forschung

Seltene Erden Elemente als Werkzeug für Prozessstudien in verschiedenen Umweltkompartimenten

Die Seltenen Erden Elemente (SEE: La- Lu) lassen sich, nach Normierung auf geeignete Standards wie Post Archean Australian Shale (PAAS), einsetzen um Prozesse wie Lösung, (Mit-)Fällung, Sorption im System Wasser, Boden, Gestein und Biota zu untersuchen. Eine Sammlung von Publikationen zu dem Thema findet sich hier.

Die Anwendung der SEE für Prozessstudien kann jedoch nur auf der Basis von hochqualitativen analytischen Daten erfolgen. Die oft sehr geringen Konzentrationen der SEE in der Umwelt neben zum Teil sehr hohen Konzentrationen an Matrixelementen erschweren die analytische Bestimmung. Aus diesem Grund werden Methoden zur Matrixabtrennung/Anreicherung der SEE und zur interferenzarmen Bestimmung mittels ICP-MS (weiter)entwickelt. Publikationen zu dem Thema finden sich hier

Ein weiteres Forschungsgebiet stellt der mikrobielle Einfluss auf geochemische Prozesse dar.